Wenn es um nachhaltige Konzepte zur Aufrechterhaltung der Energieversorgung geht, ist Deutschland trendsetter, sowohl was seine Politik als auch die Technologie angeht, die es einsetzt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat es sich zum Ziel gesetzt, den deutschen Ansatz beim Übergang zu sauberer Energie als Vorbild auf der globalen Bühne zu fördern und neue Partner zu gewinnen. Ein zentrales Element der energiepolitischen Strategie der Bundesregierung sind bilaterale Energiepartnerschaften. Zur Optimierung der Streitbeilegung im F&E- und Technologietransfer-Sektor arbeitet das WIPO Center mit relevanten Stakeholdern und Organisationen zusammen. Dies kann die Organisation gemeinsamer Veranstaltungen und Schulungen umfassen, z. B. über Diskussionen über bewährte Verfahren und die Entwicklung von Mustervereinbarungen. Gemeinsame Vereinbarung zur Einreichung einer Streitigkeit bei der WIPO Mediation oder Schiedsgerichtsbarkeit: Sabine Wilhelm, Leiterin des Berufs- und Berufsbildungs- und Transformationsmanagements der BMW Group, betonte die Vorteile des Konzepts: «Wir haben seit 2012 an fünf Produktionsstandorten weltweit eine duale Berufsausbildung nach deutschem Vorbild eingeführt, wobei immer lokale Faktoren berücksichtigt werden. In Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum Debrecen (DSZC) können wir es nun auch in Ungarn umsetzen. Wir freuen uns sehr, unseren zukünftigen Auszubildenden die ideale Vorbereitung auf ihre zukünftigen Berufe, in innovativen Lernumgebungen mit hohen Qualitätsstandards und flexiblen Strukturen bieten zu können.» Parteien, die an F&E-Kooperationen und Technologietransfertransaktionen beteiligt sind, verwenden häufig Mustervereinbarungen als Grundlage für die Ausarbeitung und Verhandlung ihrer Verträge. Beispiele für Modellvereinbarungen, die WIPO-Mediation und beschleunigte Schiedsmöglichkeiten empfehlen, sind die Entwicklung eines vereinfachten Konsortiumsvertrags (DESCA 2020) für das Forschungsförderprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union, der von österreichischen Universitäten und Unternehmen entwickelte Leitfaden für geistiges Eigentum (IPAG), mustervereinbarungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für die F&E-Zusammenarbeit und das spanische Patent- und Markenamt (OEPM). Um die Vereinbarung zwischen vertragspartnerten Parteien zu erleichtern, künftige Streitigkeiten an die WIPO ADR zu verweisen, stellt das WIPO Center Mustervertragsklauseln zur Verfügung. München/Debrecen.

Die BMW Group ebnet den Weg für die Einführung der dualen Berufsausbildung in ihrem neuen Werk im Bau in Debrecen, Ungarn ab September 2021. Am 18. Juli wurde mit dem Berufsbildungszentrum Debrecen (DSZC) eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die BMW Group wird mit diesen Partnern an der Umsetzung des deutschen dualen Berufsbildungskonzepts in Ungarn arbeiten. Damit wird sichergestellt, dass Die Auszubildenden optimal auf zukünftige Berufe in innovativen Lernumgebungen mit hohen Qualitätsstandards und flexiblen Strukturen vorbereitet sind. Im Herbst 2019 beginnt die erste Ausbildung in fünf Jahren: zwei in der Schule und drei im dualen System, mit Lernen im Klassenzimmer und am Arbeitsplatz bei der BMW Group.